Andachtsblatt

Ja, Frieden ist möglich. Auch heute. Gott sei Dank – und niemandem sonst!

Es ist einmal mehr nicht unser Werk, wenn Friede wird.

Es ist einmal mehr nicht unser Verdienst, wenn Friede wird.

Es ist Gottes Wille, sein Wunsch nach Frieden.
Darum reißt er alle Mauern ein, die uns von ihm und voneinander trennen.

Darum heißt er uns alle in gleicher Weise willkommen.

Darum nennt er uns nicht Fremdlinge.

Darum nennt er uns alle gemeinsam Mitbürger der Heiligen.
Wir dürfen seine Hausgenossen sein.
Wir dürfen seiner Hausordnung folgen. Paragraph 1 lautet: Liebe Gott, von ganzer Seele und mit allem, was Du hast. Und Deinen Nächsten wie Dich selbst.

Ja. Friede ist möglich. Auch heute.

Bleibt zuversichtlich!

Herzliche Grüße

Ihr / Euer Steffen Pospischil

 

Christus ist unser Frieden. 
Lied, Gebete, Bibelwort und Gedanken
am 2. Sonntag nach Trinitatis 2024


1. Herr, gib mir Mut zum Brückenbauen,
gib mir den Mut zum ersten Schritt.
Lass mich auf deine Brücken trauen,
und wenn ich gehe, geh du mit.
2. Ich möchte gerne Brücken bauen,
wo alle tiefe Gräben sehn.
Ich möchte hinter Zäune schauen
und über hohe Mauern gehn.
3. Ich möchte gern dort Hände reichen,
wo jemand harte Fäuste ballt.
Ich suche unablässig Zeichen
des Friedens zwischen Jung und Alt.


Aus Psalm 36
Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.
Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes /
und dein Recht wie die große Tiefe.
Herr, du hilfst Menschen und Tieren.
Wie köstlich ist deine Güte, Gott, 
dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel 
Zuflucht haben!
Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses,
und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom.
Denn bei dir ist die Quelle des Lebens,
und in deinem Lichte sehen wir das Licht.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist
wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen 

 

Aus dem Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in 
Ephesus im 2. Kapitel:
Ja, Christus selbst ist unser Frieden. 
Er hat aus beiden, aus den Juden und den Völkern, 
ein Ganzes gemacht. 
Er hat die Mauer niedergerissen, die sie trennte. 
Er hat die Feindschaft zwischen ihnen beseitigt, 
indem er seinen Leib hingab.
So hat er das Gesetz aufgehoben mitsamt seinen Geboten und 
Vorschriften.
In seiner Person hat er die beiden Teile 
zu einem neuen Menschen vereint und dadurch Frieden 
gestiftet. 
Zugleich hat er die beiden Teile durch seinen Tod am Kreuz als 
einen Leib mit Gott versöhnt.
So hat er durch seinen Tod die Feindschaft getötet. 
Er kam und verkündete Frieden: Frieden für euch in der Ferne 
und Frieden für die in der Nähe. 
Denn durch ihn haben wir beide in ein und demselben Geist 
Zugang zum Vater.
Ihr seid also nicht mehr Fremde und ohne Rechte in Israel.
Ihr seid vielmehr Mitbürger der Heiligen und Mitglieder von 
Gottes Hausgemeinschaft.
Christus ist unser Frieden. Er verkörpert den Frieden und er 
macht ihn möglich. 
Ja, Frieden ist möglich. Denn vor Christus zählt jeder Mensch 
gleich. Egal, welche Geschichte wir haben. Egal, welche Tradition 
uns voneinander trennt. 
Auch wenn wir meinen, vor Gott nichts wert zu sein.
Auch wenn wir uns schon keine Hoffnung mehr auf Rettung und 
Frieden machen.
Christus hat die Mauer niedergerissen, die uns untereinander 
trennt: Vor Christus zählt jeder Mensch gleich. Jeder Mensch ist 
auf Gottes Vergebung angewiesen und jedem Menschen will 
Gott seine Gnade erweisen. Dafür hat sich Christus aufgeopfert, 
für jeden Menschen.
Darum gibt es keinen Grund, dass einer auf den anderen 
herabsieht. Das, was trennt, zählt nicht. 
Für Christus zählt niemand als Fremder. 
Für Christus gibt es keine rechtlosen Menschen.
Wir alle sind willkommen bei Gott. Alle, ohne Unterschied. 
Wir alle gehören in Gottes Augen zu einer großen Gemeinschaft. 
Wir alle sind gemeinsam Mitbürger der Heiligen, wichtige 
Mitglieder in Gottes Hausgemeinschaft.
Das ist der Friede, den uns Christus verkündigt.
Das ist der Frieden, den Christus selbst verkörpert.
Das ist der Friede, der uns zugesagt ist. 
Möge uns alle dieser Friede leiten!

 

Gott des Lebens, wir bitten Dich für alle Menschen, die an Dich 
glauben und mit Dir leben. Stärke unser Vertrauen auf das Leben, das den Tod überwindet.
Wir bitten Dich für unsere Gemeinden. Erneuere uns durch deinen Geist und stärke uns durch Dein Wort, damit wir Deine frohe Botschaft lebendig und glaubwürdig bezeugen.
Wir bitten für alle, die Verantwortung tragen in der Politik, in 
der Wirtschaft und der Verwaltung. Hilf, dass ihre Entscheidungen dem Frieden und dem Miteinander dienen.
Wir bitten Dich für alle, die Leid tragen an Leib und Seele. 
Sende ihnen Hilfe und Helfer. Stärke und tröste sie durch Deinen Segen.
Wir bitten Dich für alle, die sich für andere Menschen einsetzen. Erhalte ihnen das Engagement und die Kraft, dass sie gestärkt in den Dienst der Nächstenliebe gehen.


Gott des Lebens, geh mit uns 
auf allen Wegen, die vor uns 
liegen, auf den guten Wegen 
und auf den schweren. Lass uns 
überall Deine heilsame Nähe 
spüren.


Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme. Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft 
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen


4. Herr, gib mir Mut zum Brückenbauen,
gib mir den Mut zum ersten Schritt.
Lass mich auf deine Brücken trauen,
und wenn ich gehe, geh du mit.

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