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Verein „Freunde von Kirche und Schloss zu Eisfeld“ e.V.

Am 19. Februar 1992 trafen sich 14 Eisfelder, unter ihnen Bürgermeister Gerd Braun und Superintendent Ernst Büttner, um den Verein zur Pflege und Erhaltung von Kirche und Schloss zu Eisfeld e.V. zu gründen.
Initiator war der damalige Eisfelder Pfarrer Dieter Loew, welcher auch vier Jahre dem Verein vorstand.
Von Anbeginn war der Verein ein lebendiges Bindeglied zwischen politischer und kirchlicher Gemeinde, der sich zum Ziel gesetzt hatte, Bau-, Kunst- und Geschichtsdenkmale, insbesondere Kirche und Schloss zu erhalten.
Weiterhin standen heimatgeschichtliche, volkskundliche und kulturelle Forschungen, Veranstaltungen und Publikationen sowie die Bewahrung des Erbes bedeutender Eisfelder Persönlichkeiten im Programm.
Am 16. Juli 2011 trat der Verein dem Frankenbund, der Vereinigung für fränkische Landeskunde und Kulturpflege bei.
Mit seiner Arbeitsgruppe „Kirche Eisfeld 2017“ unterstützte der Verein die Sanierung der Dreifaltigkeitskirche Eisfeld und leistete einen Beitrag zum feierlichen Begehen des 500-jährigen Jubiläums der Reformation.
Im Jahr 2003 gründete sich die Arbeitsgruppe Stadtgeschichte, welche Quellen zur Geschichte der Stadt zusammenstellte und sich mit einer Zeittafel Eisfelds befasste. Besondere Verdienste erwarb sich hierbei Klaus Pfrenger, der auf Vorschlag des Vereins zum ehrenamtlichen Stadtchronisten bestellt worden ist.

 

 

Kirche und Schloss im Mittelpunkt der Vereinsarbeit
Eisfelder Verein will auch weiterhin engagiertes Bindeglied zwischen Stadt und Kirchgemeinde sein

 Dieser Tage trafen sich die Mitglieder des Vereins „Freunde von Kirche und Schloss zu Eisfeld“ e.V. zur jährlichen Hauptversammlung mit Vorstandswahl im Eisfelder Rathaus. Dabei vollzog sich ein Generationswechsel an der Spitze des Vereins. Der alte Vorstand unter der Führung von Johann Gauß stand zur Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung.  Schon Monate vorher, wurden auch Szenarien besprochen, die bis zur Auflösung des Vereins hätte führen können, wenn es nicht gelungen wäre einen arbeitsfähigen Vorstand zu wählen. Vereinsmitglieder versuchten auf verschiedenen Wegen nach Lösungen zu suchen, unter anderem Frau Dr. Barbara Axthelm mit einem Aufruf im Eisfelder Amtsblatt. „Liebe Eisfelder, wenn solche Sorgen heutzutage auch manch andere Vereine oder Gruppierungen haben mögen, ist der Fall hier doch ein ganz besonderer. Auf diesen Verein kann unsere Stadt ganz einfach nicht verzichten! Vielleicht ist das nicht allen Eisfeldern so deutlich vor Augen. Verliert eine Stadt einen solchen Verein, der sich um die Schätze unserer Stadt kümmert, der die kulturellen und historischen Besonderheiten für unsere Kinder und Enkel erinnernd in den Blick nimmt, steht es nicht nur schlecht um die Vergangenheit, sondern vor allem verlören wir ein Stück Zukunft unserer Stadt. Fast noch wichtiger ist es aber, dass wir - die aktuelle Generation - uns der Schätze, die unsere Stadt besitzt, erinnern und diese Wertschätzung an unsere Kinder und Enkel weitergeben. Ich zweifele nicht, dass das sehr vielen Eisfeldern am Herzen liegt und appelliere, dass jeder noch einmal über sein persönliches Engagement nachdenken sollte. Als wir diesen Verein vor dreißig Jahren ins Leben gerufen haben mit all dem Schwung der Wendejahre, da waren wir die Interessierten eben noch dreißig Jahre jünger und in aktiveren Lebensphasen. Das gilt auch für so manche ehemaligen Eisfelder, der in der Ferne lebt und immer noch mit Anteilnahme und Sehnsucht seiner Heimatstadt und dem Verein verbunden ist. Vielleicht mit neuem Namen, hoffentlich mit vielen neuen Mitgliedern und zahlreichen frischen Ideen zu denen Ihr beitragen könnt. Sven Gregor, unserer Bürgermeister, hat seinen Hut, seinen Mut und seine Zustimmung schon in den Ring geworfen ebenso wie unser Pfarrer Bernd Kaiser und Kirchgemeinde. Ebenfalls unverzichtbar sind die Lehrer unserer Schulen, denn wer könnte besser als die Lehrer die Heimatliebe an die Junge Generation vermitteln und ausprägen.“

Der Aufruf war sicherlich sehr nützlich und ein neuer Vorstand konnte gewählt werden, um all die Herausforderungen, die Frau Dr. Axthelm beschreibt, auch zukünftig begegnen zu können. Der Verein „Freunde von Kirche und Schloss zu Eisfeld“ e.V. wurde am 19. Februar 1992 gegründet, damals trafen sich 14 Eisfelder, unter ihnen Bürgermeister Gerd Braun und Superintendent Ernst Büttner. Initiator war der damalige Eisfelder Pfarrer Dieter Loew, welcher auch vier Jahre dem Verein vorstand. Von Anbeginn war der Verein ein lebendiges Bindeglied zwischen politischer und kirchlicher Gemeinde, der sich zum Ziel gesetzt hatte, Bau-, Kunst- und Geschichtsdenkmale, insbesondere Kirche und Schloss zu erhalten. Weiterhin standen heimatgeschichtliche, volkskundliche und kulturelle Forschungen, Veranstaltungen und Publikationen sowie die Bewahrung des Erbes bedeutender Eisfelder Persönlichkeiten im Programm. Mit seiner Arbeitsgruppe „Kirche Eisfeld 2017“ unterstützte der Verein die Sanierung der Dreifaltigkeitskirche Eisfeld und leistete einen Beitrag zum feierlichen Begehen des 500-jährigen Jubiläums der Reformation. Im Jahr 2003 gründete sich die Arbeitsgruppe Stadtgeschichte, welche Quellen zur Geschichte der Stadt zusammenstellte und sich mit einer Zeittafel Eisfelds befasste. Besondere Verdienste erwarb sich hierbei Klaus Pfrenger, der auf Vorschlag des Vereins zum ehrenamtlichen Stadtchronisten bestellt worden ist. Im Jahr 2013 befasste sich der Verein vorrangig mit der Durchführung der unterschiedlichsten Veranstaltungen zum 200. Geburtstag unseres Dichters Otto Ludwig.

Nun wird der neue Vorstand unter Führung des Bürgermeisters Sven Gregor die Vereinsgeschicke und die wichtige Vereinsarbeit fortführen. Der neue Vorsitzende dankte allen ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für ihre engagierte und jahrelange Vereinsarbeit im Sinne der Stadt und Kirchgemeinde Eisfeld.

Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern: Vorsitzender: Herr Bürgermeister Sven Gregor, stell. Vorsitzender: Herr Peter Lauterbach, Schatzmeister: Herr Klaus-Dieter Drews, Schriftführerin: Frau Mandy Schlief, Beisitzer: Herr Manfred Hartwig und Frau Helga Schmidt. Die aktuelle Mitgliederzahl: 157

 

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