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Die Evangelisch - Lutherische Kirchengemeinde Eisfeld

Seien sie herzlich willkommen im „Schaufenster der Evangelischen Kirchengemeinde Eisfeld!

Wir freuen uns über ihr Interesse und hoffen, dass sie hier die notwendigen Informationen finden, alle Adressen und Nummern zur Anmeldung von Kasualien, wie Taufe, Konfirmation, Hochzeit oder Ehejubiläen etc., sowie unsere Bankverbindung. Bei uns können sie auch wieder in die Kirche eintreten. Wir haben Möglichkeiten, sie in Krisen zu begleiten. Wir tun dies in der Nachfolge unseres Herrn Jesus Christus. Er kam in die Welt und hat sich den Menschen zugewandt.

Wer wir sind, ganz kurz:

Zur evangelischen Kirchengemeinde Eisfeld gehören knapp 1.600 Gemeindeglieder. Sie wohnen in der Stadt Eisfeld mit ca. 5.400 Einwohnern und in den beiden Orten Heid und Herbartswind.

Eisfeld ist die zweitgrößte Stadt des Landkreis Hildburghausen im fränkisch geprägten Süden Thüringens. Das Zentrum der Kirchgemeinde bilden die das Stadtbild prägende spätgotische Dreifaltigkeitskirche, sowie das Eisfelder Pfarrhaus. Dieses wird als eines der imposantesten Fachwerkbauten Südthüringens bezeichnet. Dort gibt es Woche für Woche attraktive Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen. Fünf hauptamtliche und mehrere Duzend ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen zur Verfügung. Die Kirchengemeinde Eisfeld hat eine lange Tradition. Sie hat eine über 800jährige Geschichte.

„Blättern und klicken“ sie sich durch unsere Kirchgemeinde!


Aus der Eisfelder Kirchen- und Stadtgeschichte:

Hier einige Sternstunden und herausragende Persönlichkeiten aus der über 800 jährigen Geschichte der Eisfelder Kirchengemeinde

Im Jahre 802 wird Eisfeld erstmals als Siedlung Asifeld in der sog. Erphourkunde des Klosters Fulda erwähnt. Daraus geht hervor, dass dem Kloster Fulda, das den Namen Bonifatius (nach dem Missionar der Westthüringer und Hessen) trug, Güter geschenkt wurden. Im Jahr 1235 wird Eisfeld in einer Urkunde für das Kloster Vessra als Urpfarrei erwähnt.

1316 erhält Eisfeld das Stadtrecht und ist seit dem Spätmittelalter einer der Marktorte an einer alten Handelsstraße, der sog. "Salzstraße" , die von Venedig über Augsburg, Nürnberg nach Erfurt führt.

1488 initiiert Kilian von Bibra, Dompropst von Würzburg und gleichzeitig Pfarrer in Eisfeld, den Um- und Neubau der Kirche. Dieser konnte 1535 abgeschlossen werden.

 



Bereits 1525 war der letzte römisch-katholische Pfarrer, Ulrich von Dienstedt, in Eisfeld verstorben.

Epitaph

Cenotaph im Altarraum der Kirche 



 

1525 war durch Dr. Nikolaus Kindt, der 23 Jahre in Eisfeld tätig war, die Reformation eingeführt worden. Von 1553 - 1555 lebte Dr. Justus Jonas, ein enger Freund Martin Luthers, in Eisfeld und wirkte als Pfarrer und Superintendent. Eisfeld galt damals als eine der reichsten Pfründe im Amt Coburg. Eine Gedenktafel ziert die Kirchenruine auf dem sog. Alten Friedhof.


Jonas und Kindt auf der Gedenktafel an der Kirchenruine auf dem Alten Friedhof 




Ein Sohn der Stadt war Georg Rhau (auch Rhaw), 1488 - 1548. Er wurde einer der Komponisten und Buchdrucker der Reformation.Seine Musikdrucke gehören zu den bedeutendsten musikalischen Publikationen der Reformation. Er war 1518 - 1520 Thomaskantor in Leipzig, sowie Schulmeister in Eisleben und Hildburghausen. Bis zu seinem Tode betrieb er eine Buchdruckerei in Wittenberg. Von ihm sind außerdem zwei Musiklehrbücher für den Schulgebrauch erhalten.

Georg Rhaw




Am Eingang ins Pfarrhaus Nr. 9 gibt es eine Gedenktafel für den Eisfelder Superintendenten und Pfarrer Johann Werner Krauß. Er war ein bedeutender Historiker und brachte 1750-1754 in 4 Bänden die "Beyträge zur Erläuterung der Hochfürstl. Sachsen-Hildburghäusischen Kirchen- , Schul- und Landeshistorie"  für die Städte und Diöcesen Heldburg, Hildburghausen, Eisfeld und Königsberg in Franken heraus.




Mit der historischen Entwicklung nach dem 1. Weltkrieg und der stetig wachsenden Rolle der Kreisstadt Hildburghausen verlor Eisfeld an Bedeutung.

Nach der Gründung der DDR im Jahre 1949 wurde der Ort Heid in Eisfeld eingepfarrt. Er gehörte vorher zum benachbarten Rottenbach in Bayern. Die DDR Grenze machte diesen Schritt notwendig. Eisfeld befand sich bis 1972 im sog. Sperrgebiet entlang der Staatsgrenze der DDR. Erst danach war eine visumsfreie Zufahrt nach Eisfeld möglich. Um in die Orte Heid und Herbartswind zu kommen, musste bis 1989 immer ein Visum beantragt werden.

Bis 1996 war Eisfeld Sitz der gleichnamigen Superintendentur Eisfeld.

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